Rollertuning
Wie bei fast allen Fahrzeugen wird auch an Rollern viel gebastelt und getunt. Besonders im optischen Bereich lassen sich Roller besonders gut tunen. Hier sieht man Roller in schrillen bunten Farben oder tollen Mustern. Sehr beliebt sind auch beispielsweise Neonröhren unter dem Bodenblech, die einen tollen Licht-Effekt machen. Auch Fußrasten und Kickstarter werden oft mit Lochblech oder anderen Materialien verziert und verschönert. Wer mit dem Tuning beim Roller beginnt, sollte immer bedenken, dass jede Veränderung an dem Fahrzeug von einer TÜV-Prüfstelle abgenommen und im Fahrzeugschein eingetragen werden muss.
Rollertuning für mehr Leistung oder stylisches Aussehen
Allgemein wird beim Tuning unter Fachleuten zwischen zwei Arten unterschieden, dem stylishen Tuning und dem Motorentuning. Wie der Name schon sagt, geht es beim stylishen Tuning um Veränderungen am Aussehen, beispielsweise der Verkleidung des Rollers oder der Farbe. Gerade stylishes Tuning wird von vielen Jugendlichen gerne als Hobby in der heimischen Garage gemacht. Zum Tuning gehört jede Veränderung am Roller, auch das Anbringen eines Top-Case, eines Rückenpolsters oder eines Windschildes. Sehr beliebt ist auch das Austauschen des normalen Geschwindigkeits- und Drehzahlmessers gegen eine digitale Anzeige.Vorsicht bei Änderungen am Motor oder anderen Bauteilen
Beim Motorentuning werden unter anderem Veränderungen an Auspuff, Stoßdämpfern, Rennzylinder, Zündkerzen und dergleichen vorgenommen. Dafür sollte man allerdings eine Fachwerkstatt aufsuchen. Natürlich kann man einen Roller auch in seiner Leistung tunen. Hier ist allerdings immer Vorsicht geboten. Denn durch jede technische Manipulation an einem Fahrzeug erlischt die Betriebserlaubnis und gleichzeitig der Versicherungsschutz. Fährt man mit einem illegal getunten Roller im Straßenverkehr, muss man auch mit sehr empfindlichen Strafen rechnen, wenn man erwischt wird. Dem Fahrer kann außerdem der Führerschein entzogen werden. Außerdem kann es passieren, dass die Versicherung im Falle eines Unfalls mit einem getunten Roller keine Leistung erbringt. Selbst wenn der Unfallgegner den Unfall verursacht hat, ist es möglich, dass der Fahrer eines getunten Rollers eine Teilschuld erhält. Man findet im Internet allerlei Anleitungen, wie man seinen Roller selbst tunen kann. Auch die Teile, die man dafür benötigt, kann man selbst bestellen und, je nach Art des Tunings, entweder selbst einbauen oder das vom Fachmann übernehmen lassen. Dabei sollte man immer bedenken, dass in der Leistung getunte Roller nur außerhalb des Straßenverkehrs auf dafür vorgesehenen Plätzen und Rennstrecken gefahren werden dürfen.
